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Stand 1.Dez.2011
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Was ist VPG ?
VPG heißt Vielseitigkeitsprüfung und ist in 3 Abteilungen aufgegliedert:
Fährtenarbeit
Gehorsam
Schutzdienst
Fährtenarbeit
Der Hund verfügt über 220 Millionen Geruchszellen, der Mensch nur über rund 5
Millionen. Bei der Fährtenarbeit wird die Fähigkeit des Hundes geprüft, einer
Spur mit seinem Geruchsinn zu folgen. Auf der Fährte liegen Gegenstände, die der
Hund seinem Hundeführer deutlich anzeigen soll.
Gehorsam
Der Hund soll seinem Hundeführer aufmerksam und freudig folgen. Kommandos wie
"Sitz", "Steh" und "Platz" soll er sofort ausführen. Beim
Apportieren soll der
Hund auf das Hörzeichen des Hundeführers ein Apportierholz auf dem schnellsten
Weg holen und seinem Hundeführer sofort übergeben. Diese Übung erfolgt auch über
eine 1m hohe Hürde und eine 1,80m hohe Schrägwand.
Schutzdienst
Der Hund soll zeigen, dass er auf Hör- und Sichtzeichen seines Hundeführers
einen Scheintäter aufspüren und bewachen, sowie einen Angriff auf seinen Herrn
verhindern kann. Während der gesamten Übung muss der Hund sicher in der Hand
seines Hundeführers stehen und jedes Hörzeichen gehorsam ausführen.
Bevor ein Hund eine Vielseitigkeitsprüfung absolvieren darf, muss er sich bei
der Begleithundprüfung bewähren.
BH-Begleithundprüfung
Ziel der Ausbildung zum Begleithund ist der Grundgehorsam, der es ermöglicht
sich mit dem Hund in der Öffentlichkeit unbefangen und sicher zu bewegen. Dabei
sollten die Übungen für den Hund spaß und Freude bedeuten und nicht zur
"Pflichtübung" werden.
Zugelassen zur Prüfung sind Hunde aller Rassen und Größen mit einem Mindestalter
von 15 Monate, die außerdem über eine Tätowiernummer und/oder eine Chipnummer
verfügen.
Die BH ist in 3 Teile aufgegliedert :
Sachkundenachweis
Gehorsam auf dem Platzgelände
Verhalten des Hundes im öffentlichen Straßenverkehr
Sachkundenachweis
Der Hundeführer hat in schriftlicher Form seine Sachkunde nachzuweisen. Dies
erfolgt in Form vom Fragebögen mit max. 30 Fragen.
Gehorsam auf dem Platzgelände
Als Zulassungsvoraussetzung unterzieht der amtierende Leistungsrichter den Hund
zu Beginn der Prüfung einer Wesenprobe in der sich der Hund gut sozialisiert
zeigen muss.
Mit den Übungen Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz aus der Bewegung, Ablegen in
Verbindung mit Herankommen und Ablegen unter Ablenkung wird der Gehorsam auf dem
Übungsplatz geprüft.
Nur wenn der Hund diesen Teil der Prüfung besteht, wird er zum nächsten Teil
zugelassen.
Verhalten des Hundes im öffentlichen Straßenverkehr
Im letzten Teil der Prüfung wird die Führigkeit und das Verhalten des Hundes im
Straßenverkehr bei Begegnungen mit Passanten, Radfahrern, Autos, usw. und
anderen Tieren getestet, aber auch das Verhalten des allein angebundenen Hundes.
Bernd Skrotzki
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